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Schule und Ausbildung

12. 3. 2009

Schule und Ausbildung

 

-     Die tschechische Ausbildungstradition ist eine von ältesten in Europa. Die Kaiserin Marie Terezie hat schon im Jahr 1774 die Schulpflicht eingeführt. Die Kinder von sechs bis zwölf Jahren sollten in die Schule gehen, wo sie lesen, schreiben und rechnen lernten. Obwohl nicht alle Kinder in die Schule gingen, weil sie zu Hause helfen mussten, half sehr diese Bestimmung der Ausbildung der Nation.

-     Der Schulbesuch ist im jeden Staat anders. In der Tschechischen Republik dauert die Schulpflicht neun Jahre, aber fast alle Kinder studieren noch weiter. Man kann auf Gymnasium gehen, ob er durch ganz komplizierte Aufnahmeprüfungen kommt, und dieses Studium dauert noch vier Jahre, plus die Jahre, die bis zum Ende der Grundschule fehlen – man kann nämlich aus der fünften und siebten Klasse das Gymnasium studieren gehen. Diese Kinder sind dann noch nicht spezialisiert und so müssen sie in die Hochschulen oder Universitäten gehen.

-     Dann haben wir auch andere Schultype – die Lehranstalten. Diese Schulen sind meistens nicht so anspruchsvoll wie die Gymnasien und die Aufnahmeprüfungen sind oft leicht oder es gibt keine. Es ist, weil der Hauptbereich hier nicht der allgemeine Überblick wie in den Gymnasien ist, aber ein spezialisiertes Fach. Diese Schulen kann man nur nach dem Ende der Schulpflicht studieren. Meistens dauern sie nur drei Jahre.

-     Die Hochschulen können nicht alle Gymnasiasten aufnehmen und so viele Studenten, die nicht durch die Aufnahmeprüfungen auf den Hochschulen kommen, fahren auf ein Jahr ins Ausland oder studieren in einer privaten Sprachschule. Nach einem Jahr versuchen sie wieder aufgenommen zu werden. Aber nicht so viele Studenten mögen diese Alternative und so reichten sie viele Anmeldungen ein, um mindestens eine Schule studieren zu können.

-     Aber das Studium an der Hochschule ist nicht billig. Obwohl der Schulbesuch der Staatsschulen in der Tschechischen Republik kostenlos ist, muss der Student viele andere Angaben bezahlen. Zum Beispiel die Lehrbücher sind ziemlich teuer, dann viele Studenten leben im Studentenheim und dafür müssen sie auch bezahlen, das Essen ist auch nicht kostenlos und sie brauchen auch Geld für die Unterhaltung, weil sie sich nicht nur ihrem Studium widmen können. Aber sie haben nicht genug Zeit zu arbeiten und so gibt es hier auch verschiedene Brigaden, die zwar nicht genügend bezahlt werden, aber sie sind kurz. Zusätzlich wird die Arbeit der Studenten nicht besteuert und so dürfen sie alles aufgeben, was sie verdienen.

-     Aber nicht nur die Hochschulen sind interessant. Der Schulbesuch beginnt in der erste Klasse. Der erste Schultag ist für alle Erstklässlern der wichtigste Tag. Obwohl sie nicht lernen werden, gehen sie in die Schule mit den Aktentaschen, in den Klassenzimmern warten auf sie die neuen Pastellstifte und Malbücher und sie bekommen die eigenen Lehrbücher. Überall sind die fremden Kinder und sie haben Angst. Aber nach einigen Tagen sind diese fremden Kinder Freunden. Sowie am ersten Schultag, auch am Letzten sind jedes Schuljahr die Kinder festlich gekleidet.

-     Die Kinder sollten für das Studium motiviert sein, und deshalb sie die Zensuren bekommen. Die beste ist Eins und die schlimmste ist Fünf. Am Ende des Schuljahres bekommen die Kinder die Zeugnis, wo sie das Resümee des vergangen Jahres haben. Falls sie auf der Zeugnis eine Fünf haben, sollten sie das Schuljahr wiederholen.

-     Nach dem Zeugniserhalt haben die Schüler die größten Ferien. Sie dauern zwei Monaten – Juli und August. Aber es gibt auch viele andere Ferien, die Weihnachtsferien, Osternferien oder Semestralferien zum Beispiel. Die Kinder brauchen die Ferien häufiger als ihre Eltern zu haben, weil die Freizeit sehr wichtig für ihre Entwicklung ist. Die älteren Studenten benützen die Ferien zum Reisen und zu den Brigaden. Die Ferien hängen oft mit den Staatsfeste zusammen und diese Feste sind im jeden Staat anders. Auch die Sommerferien sind hier anders als zum Beispiel im Spanien. Der Sommer ist dort für den Unterricht zu heiß und deshalb haben die spanischen Kinder durch den ganzen Sommer die Ferien.

-     Auch im Deutschland unterscheidet sich der Schulbesuch. Die Kinder besuchen zuerst vier Jahre eine Grundschule und dann können sie zwischen vier Typen der Schulen auswählen. Auf dem Gymnasium und auf der Gesamtschule soll man noch acht Jahre studieren, die Real- und Hauptschule dauern fünf oder sechs Jahre. Die Studenten aus dem Gymnasium und der Gesamtschule können sofort an die Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen gehen. Die Kinder aus den Real- und Hauptschulen sollen aber zuerst in das Fachgymnasium, die Fachoberschule oder die Lehre & Berufsschule studieren gehen. Erst dann können sie weiter studieren gehen. Es gibt aber mehr Unterschiede – z.B. die deutschen Kinder werden mit sechs und manchmal sogar mit fünfzehn Zensuren bewertet.

-     Auch die Festen sind überall anders. In der Tschechischen Republik ist die größte Feier der Abiturientenball. Er ist ein Schulball, wo die Erstklässlern offiziell willkommen werden, aber hauptsächlich ist es ein Ball für die Abiturienten. Sie bekommen die Schärpen, geben ein Geschenk ihrem Klassenlehrer und sammeln Geld für ihre Abiturparty. Es gibt dort auch viele Bräuche, z.B. die Leute werfen Geld in einen Fallschirm oder die Studenten sollten auf das Lied „Gaudeamus igitur“ antreten. Der Ball ist hauptsächlich für die Abiturienten ein großes Erlebnis und so alle haben schöne Kleider und die Mädchen komplizierte Frisuren.

-     Die tschechische Lehrmethode wird oft angegriffen. Es wird gesagt, dass das Kind lernt am besten, wenn es spielt. Für das Lernen muss das Kind konzentriert sein und so muss das Lernen ihm Spaß machen. Die Fachmänner sagen, dass die tschechischen Studenten eher memorieren müssen, und deshalb das Lernen nicht sehr effektiv ist und auch die Studenten können nicht überlegen, weil dieses System sie nicht zu diskutieren zwingt. Also denke ich, dass die beste Lehrstunde für die kleinen Kinder ist, wenn sie durch das Spielen lernen. Und die beste Lehrmethode für die Studenten ist, wenn sie aus zwei Teilen besteht – der Vortragsteil und der Diskussionsteil.

-     Unsere Schule ist im Prag ganz bekannt, weil hier eine dritte von Studenten  im Französisch gelehrt wird. Die Sudenten aus diesem Zweig lernen zuerst zwei Jahre intensiv Französisch und dann haben sie manche Lehrfächer in französischer Sprache. Sie haben auch ein spezielles Abitur – sie machen das Abitur aus tschechischen und französischen Sprache ein Jahr früher als die Anderen. Nach einem Jahr machen sie das Abitur noch aus drei oder vier Lehrfächern.

-     Dann gibt es auf unserer Schule noch zwei Zweigen – der Naturwissenzweig und der Humanitätszweig. Dieser Zweig ist konzentriert auf die Sprachen und so müssen die Studenten English, Latin und Deutsch oder Französisch lernen. Alle sollen mindestens aus vier Lehrfächern das Abitur ablegen und zwei davon sollen die tschechische und eine fremde Sprache sein.

-     Die Studenten nehmen oft die Ansicht auf die Ausbildung von den Eltern über. Das kann man vor allem an den Hochschulen und Universitäten sehen – dort gibt es meistens die Kinder der gebildeten Eltern. Sie studieren sogar oft auch die gleiche Fachrichtung! Jetzt haben es die Studenten leichter – sie können ihre Kenntnisse in ihrem Ressort in dem Ausland vergrößern. Die Europäische Union bietet viele Ausbildungsprogramme an, vor allem für die Hochschulstudenten und Spezialisten.

-     Es gibt jetzt so viele Hochschulstudenten, dass nicht alle nach der Promotion eine Arbeit finden können. Deshalb müssen sie oft sofort nach der Promotion auf das Arbeitsamt gehen, um die Arbeit zu beantragen. Aber sie hatten keine Arbeit bisher und so bekommen sie nur das Existenzminimum. Und weil es keine Arbeitsplätze in ihrem Fach gibt, müssen sie oft eine schlechte Arbeit annehmen.